Über mich

 

 

 

Seit Langem wird die Annahme verbreitet, dass Munition eine mögliche Ursache für die zahlreichen Waldbrände sein könne. So wird beispielsweise vermutet, dass phosphorhaltige Leuchtspurgeschosse bei hoher Hitze und Trockenheit Waldbrände auslösen könnten. Die vorliegenden Erkenntnisse stützen diese Annahme jedoch nicht. Dies zeigt unter anderem die Häufung von Großbränden in den Gebieten der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg (NLB).

Seit Beginn der Waldbrandserie im Jahr 2017 wurden in den Wäldern der Stiftung bis 2023 insgesamt zehn Großbrände in Jüterbog sowie 14 Großbrände in der Lieberoser Heide registriert. Auffällig ist, dass diese beiden ehemaligen Truppenübungsplätze in Brandenburg eine deutlich überdurchschnittliche Brandhäufigkeit aufweisen. Demgegenüber wurden in der Wittstocker Heide, der Uckermark und weiteren Gebieten mit Munitionsaltlasten wesentlich weniger Brände verzeichnet. Dieser Vergleich unterstreicht die besondere Situation in Jüterbog und der Lieberoser Heide und weist auf die Relevanz weiterer Einflussfaktoren hin.

Eine differenzierte Betrachtung der Lieberoser Heide legt nahe, dass die Brandentstehung nicht ausschließlich zufälligen Umständen zugeschrieben werden kann und weitere Faktoren zu berücksichtigen sind. Bemerkenswert ist, dass während der Nutzung des Gebiets durch die Sowjetarmee für militärische Übungen vergleichbare Brandereignisse nicht dokumentiert wurden – obwohl damals unterschiedliche Munitionsarten eingesetzt wurden, die grundsätzlich ein Gefährdungspotenzial für Waldflächen hätten darstellen können. Nach Beendigung dieser Übungen verblieb zunächst eine erheblich größere Menge an Munition in den Wäldern. Gegenwärtig werden nur noch vereinzelt Munitionsreste aufgefunden.

 

 

 

 

 

 

Autorenvita

Wolfgang Berg ist im Spreewald zuHause – einer Landschaft, deren Menschen, Geschichten und Traditionen ihn seit vielen Jahren begleiten und immer wieder zum Schreiben anregen.

Das Erzählen von Geschichten wurde für ihn zu einer besonderen Form, Erinnerungen zu bewahren. Dabei interessieren ihn vor allem die Menschen hinter den Ereignissen: ihre Hoffnungen und Ängste, ihre Liebe und ihre Enttäuschungen, ihre Entscheidungen und die Spuren, die vergangene Zeiten im Leben einer Familie hinterlassen.

In seinen Büchern verbindet Wolfgang Berg historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen. Aus Erzählungen, Erinnerungen, Briefen, Fotografien und überlieferten Dokumenten entstehen Geschichten, die Vergangenheit lebendig werden lassen. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Leben einfacher Menschen, deren Geschichten selten in den großen Geschichtsbüchern zu finden sind.

Neben dem Schreiben begleitet ihn seit vielen Jahrzehnten die Musik. Auch die Bühne ist ihm vertraut – als Musiker und als jemand, für den das gemeinsame Erleben von Musik immer eine besondere Bedeutung hatte. Diese Erfahrungen fließen ebenso in seine Romane ein wie seine Verbundenheit mit seiner Heimat und ihren Menschen.

Mit seinen historischen Familiensagas möchte Wolfgang Berg nicht nur erzählen, was einmal gewesen ist. Er möchte den Leserinnen und Lesern die Menschen näherbringen, die diese Zeit erlebt, ertragen und gestaltet haben.

Er lebt und arbeitet weiterhin im Spreewald.

Kleine Pensionsgeschichte

Gründungsjahr: 1993

Angesichts des eingeschränkten Beherbergungsangebotes durch das Fehlen von Pensionen und Hotels in der ehemaligen DDR erschien es nach der politischen Wende naheliegend und sinnvoll, unseren großen, baulich stark in Mitleidenschaft gezogenen Bauernhof, der seine ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllen konnte, zu einer Pension umzubauen. Die Arbeiterwohnsiedlung (AWS) aus DDR-Zeiten existierte nicht mehr, sie wurde abgerissen. Das benachbarte Kraftwerk Jänschwalde beschäftigte viele Monteure aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland, die händeringend eine Unterkunft suchten.

Da die finanziellen Mittel eines Normalbürgers der ehemaligen DDR, so auch die unsrigen, begrenzt waren, wurde unsere Pension aus Abbruchmaterial oder anderen billig erworbenen Baustoffen aus DDR-Produktion errichtet. Linoleum, Farben, Dämmwolle, Fenster, Türen, Dachelemente, Sanitärprodukte und vieles mehr beschafften wir von diesen Bezugsquellen. Die Innenwände und Decken wurden komplett mit Einlegeböden aus AWS-Schränken verkleidet. Die Scheune, in der vorher Heu, Stroh und der Ackerwagen untergebracht waren, wurde kurzerhand zu einem großen Schlafraum umfunktioniert. Acht oder zehn Betten in einem Raum, das war damals kein Problem. Am Wochenende wurden dann die Betten aus diesem "Schlafsaal" ausgeräumt, um Tischen und Stühlen, auch im Kraftwerk Jänschwalde kostengünstig erstanden, für Feierlichkeiten Platz zu geben.

Die ehemalige Futterküche wurde zur Küche umgebaut und der Bullenstall diente fortan als Toilettenraum. Der Hof erinnerte in seiner Gestaltung an eine Wagenburg. Hier hatten Monteure, die es bevorzugten, im eigenen Quartier zu wohnen, die Möglichkeit, ihren Wohnwagen abzustellen. Auch die holländischen Farben waren vertreten.

1998 wurde das Wohnhaus umgebaut. In einem neuen Dachgeschoss entstanden zwei Ferienwohnungen, ein Einzel- und ein Doppelzimmer.

Die ehemalige Scheune bekam nun auch ein neues Gesicht. Die alte Bausubstanz ist nach und nach verschwunden und durch neues Material ersetzt worden. Aus dem Schlafsaal wurde ein schmucker Partyraum. Der Lagerraum für Betten, Tische und Stühle wurde als solcher nicht mehr gebraucht. Hier entstand jetzt das Kaminzimmer mit kleiner Bar.

Im Jahr 2009 feierten wir mit unseren Stammgästen (aus terminlichen Gründen mit einem Jahr Verspätung) unser 15-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass habe ich das Lied "Im Jahre '93'" uraufgeführt, das eigens für diesen Anlass von mir komponiert worden war.

Im Laufe der Jahre hat sich in unserer Pension viel geändert. In der "Scheune" ließ es sich gut feiern. Die Ferienwohnungen und Zimmer wurden gern gebucht.

Nach mehr als 25 Jahren Betrieb der Pension haben wir diese nun geschlossen. Wir danken unseren Gästen für ihre langjährige Treue und wünschen ihnen alles Gute. Vielleicht finden Sie ja Gefallen an meinen Büchern.

Wolfgang Berg

Schnappschüsse aus Pensionszeiten und noch etwas mehr!

Nach über 25 erfolgreichen Jahren haben wir uns von der Pension Berg verabschiedet. Wir blicken auf viele schöne Erlebnisse zurück, doch nun war es an der Zeit, neue Wege zu beschreiten.

Wolfgang Berg Bücher und Musik

Musikererinnerungen

Nach der Wende allein unterwegs,

wie hier in Mühlberg und Chemnitz